Ente orange

Sie zuckte nicht einmal mehr, als ich meine Finger tief in sie hinein schob. Offensichtlich hatte sie aufgegeben. Ihre Beine waren weit gespreizt und ein Rest von Feuchtigkeit schimmerte auf ihrer hellen, fast blassen, Haut. Ich hatte sie bei meinem Lieblings-Feinkosthändler kennen gelernt. Wir sahen uns dort immer wieder. Wie in einem Ringelreim- oder einem Nachlaufspiel hatte ich sie immer wieder mit meinem Einkaufswagen umkreist. Sie sagte jedoch nie ein Wort. Sie bewegte sich nie und wenn, dann für mich unmerklich. Sie wirkte in meiner Gegenwart immer wie abwesend erstarrt. Sie strömte so eine subtile Kälte aus und doch glaubte ich ihre Stimme zu hören, die mir jedes mal ein knusprig laszives „Nimm mich und benutze mich“ entgegen hauchte. Wir Weiter lesen→