Ente orange

Sie zuckte nicht einmal mehr, als ich meine Finger tief in sie hinein schob.
Offensichtlich hatte sie aufgegeben. Ihre Beine waren weit gespreizt und ein Rest von Feuchtigkeit schimmerte auf ihrer hellen, fast blassen, Haut.

Entenbrust a la Orange

Ich hatte sie bei meinem Lieblings-Feinkosthändler kennen gelernt. Wir sahen uns dort immer wieder. Wie in einem Ringelreim- oder einem Nachlaufspiel hatte ich sie immer wieder mit meinem Einkaufswagen umkreist.

Sie sagte jedoch nie ein Wort.

Sie bewegte sich nie und wenn, dann für mich unmerklich. Sie wirkte in meiner Gegenwart immer wie abwesend erstarrt.

Sie strömte so eine subtile Kälte aus und doch glaubte ich ihre Stimme zu hören, die mir jedes mal ein knusprig laszives „Nimm mich und benutze mich“ entgegen hauchte.

Wir sahen uns jetzt fast jeden zweiten Tag und meine Lust auf ihre wohlgeformte Brust und ihren weichen einladenden Rücken nahm einen großen Teil meiner Gedanken ein.

Eines Tages war es dann doch so weit. Wir hielten es wohl beide nicht mehr aus und so ergriff ich, wie es ich es fast immer im Umgang mit Frauen tun muss, die Initiative.
Ich umfasste ihren Körper.
Obwohl ich wusste, dass sie es auch wollte, war ihr Körper kalt und abweisend.
Trotzdem ließ sie sich von mir in einen silbernen Umhang verhüllen, der ihr erst mal völlig die Sicht nahm und ihr zeigen sollte, dass sie mir einfach folgen muss, ob sie nun will oder nicht.

Keiner in dem Geschäft wunderte sich oder sprach mich an. Nur eine Dame am Ausgang hielt uns auf, aber wie so viele andere Frauen, war auch diese käuflich und nachdem ich sie mit der von ihr gewünschten Summe zum schweigen gebracht habe, verließ ich mit meiner jetzt doch sehr folgsamen und scheinbar willigen Eroberung den Laden.

Ich wusste nicht, ob sie etwas anderes vorgehabt hatte, oder wie ihre Pläne gewesen wären, aber das war mir jetzt auch egal.

Ich führte sie nach Hause. Es war schon recht spät und keiner sah uns.
Im großen Treppenhaus spürte ich, wie sie ihren festen Körper an meinen Oberschenkel drückte. Ich schob sie weg, denn das Spiel hatte noch nicht begonnen.
Es würde lange dauern und sie würde es nie vergessen.

Bestimmt und mit etwas Druck, der keine Widerrede zuließ, hob ich sie auf den Küchentisch.
Sie war immer noch kalt und abwesend, aber ich hatte jetzt den Eindruck, sie würde das Spiel langsam verstehen und vorsichtig, wenn auch mit einem letzten Funken Widerwillen, auftauen.

Sie schien zu ahnen, dass ich sie bald gefügig machen würde und das sie meine Behandlung zu Wachs in meinen Händen werden würde.

Ich sagte ihr, dass sie jetzt bis morgen Abend in meiner Küche liegen bleiben müsse und wartete jetzt doch auf ihren Protest, doch es kam kein Laut von ihr. Sie war wohl doch viel erfahrener, als man zuerst vermuten konnte.

Trotz der Spannung und Erregung, trotz der überaus lüsternen Vorfreude, hatte ich einen wohligen Schlaf und den ganzen folgenden Tag verbrachte ich in gespannter Erwartung und dachte sehr oft an sie.

Als ich dann am Abend nach Hause kam, da wusste ich, dass ich ihren Willen gebrochen und meine Lust und mein Appetit wieder gewonnen hatte.
Sie lag da!!
Weich, entspannt, glänzend und wohl auch ein wenig erschöpft, denn ihre Arme hingen jetzt etwas herab und ein klein wenig Flüssigkeit hatte sich unter ihrem Rücken gebildet.

Wir beide wussten jetzt, dass die Zeit gekommen war.

Ich wusch sie.
Meine Hände glitten fordernd über ihre Haut.
Immer wieder verwöhnte ich ihre Öffnungen mit einem, wenn auch sehr kalten, Wasserstrahl.
Ihr schien es zu gefallen, so ließ ich sie noch ein paar Minuten liegen.

Ich rührte eine wohlriechende Lotion an und legte Seile bereit, um sie zu binden.
Für heute war sie mir hörig, meine Sklavin, das Objekt meiner Lust, meines unglaublichen Hungers, ja fast so etwas wie ein provokantes Stück Fleisch, gezwungen, sich mir hin zu geben.

Immer wieder rieb ich die Lotion über ihre fordernden Brüste und vergaß auch ihre Löcher nicht, die scheinbar förmlich darum bettelten.
Ich band ihre Arme und Beine und fühlte mich einfach nur gut dabei.

Bald war mir klar, dass ich es nicht noch länger herauszögern konnte.

Noch zwei bis drei Stunden und ich würde über sie herfallen, sie nehmen, fast gierig verschlingen und nur noch wohligen Genuss spüren.

Ich würde sie dann heiß aus dem Ofen nehmen, sie vorsichtig tranchieren, mit etwas Sauce beträufeln und dann mit einem Chambolle-Musigny Burgunder auf diese heiße, wohlschmeckende, entzückende Affäre anstoßen und diese wunderbare Stück Geflügel mit viel Genuss verspeisen.

Eva

Eva, mein Sonnenschein

Also nennt mich verwöhnt und pervers, aber Ente a l’Orange ist für mich einer der höchsten Genüsse und wenn ich dabei noch meine süße Eve habe welche mit mir zusammen diese Ente genießt und mir hinterher als Dank den Abend versüßt befinde ich mich im siebten Himmel.

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